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Vielseitig interessiert

Ich hab’s probiert. ‚einfach sein‘ ist gar nicht so einfach.

Die letzte Zeit habe ich versucht, mir einen Experten-Status aufzubauen. Also nahm ich mir ein Thema vor, dass mich interessiert und vertiefte dort mein Wissen. Zum Beispiel das Android-Tablet im Projekt KommmmiT. Aber immer wieder fand ich neue Themen am Rande – oder auch ganz wo anders. Leben im Alter; Vernetzung; Lokale Netze min Internet; und, und, und.

An einem PodCast (zu erstellen) habe ich mich versucht, dann wurden es zwei, drei, vier …

Irgendwann kam ich ja mal zu dem Schluss, ich sei ein Projekt-Messie. In diversen PodCast-Episoden hörte ich dann den Begriff ‚Scanner‘. Und ‚Taucher‘.

Kurz gesagt: ‚Taucher‘ sind jene Leute, die tief in ein einzelnes Thema eintauchen, ‚Scanner‘ sind da eher oberflächlich, ziehen jedoch gerne Verbindungen zwischen den Themen.

OK, statt ‚oberflächlichen‘ sollte ich wohl eher umfassend, aber nicht tiefgehend, sagen. So habe ich umfassende Computer-Kenntnisse, aber eben kein Spezialwissen für ein bestimmtes Thema.

Als ich vor wenigen Tagen für diesen Blog bei dlvrit.com einen Verteiler zu Facebook und Twitter eingerichtet habe,  fiel mir ein neuer Menupunkt ‚Curated‘ auf. Sofort bekam ich leuchtende Augen: Das mache ich ja eh schon! Also viel lesen und interessante Artikel im Projekt KommmiT weiterleiten. Bisher noch per Hand, mit  dlvrit.com könnte ich das aber vereinfachen.

Und kann man (bzw. ich) das nicht auch ‚beruflich‘ machen? Als Content Curator, sozusagen.  Aber diesen Job gibt’s tatsächlich schon.

Aus dem Englischen übersetzt: Inhaltskuration ist der Prozess des Sammelns von Informationen, die für ein bestimmtes Thema oder Interessengebiet relevant sind. Dienste oder Personen, die die Inhaltsverwaltung implementieren, werden Kuratoren genannt. Kurationsdienste können sowohl von Unternehmen als auch von Endbenutzern genutzt werden.

Wikipedia (Englisch)

OK, dann muss ich nur noch die passenden Themen finden und weiterhin schön brav meine Nachrichten und Newsletter lesen, und meine PodCasts hören, Und was ich für wichtig erachte, kommt dann in diesen Blog und meinen Newsletter. Ich bin halt ganz einfach vielseitig interessiert.

Branding

Der erste Teil der 5. Aufgabe im BlogMomentum ist leicht: Wie sollte meine Webseite aussehen? Da halte ich mich an meinen Slogan ‚EINFACH sein‘. Und das einfachste Design bei WordPress ist das Jahres-Theme, aktuell also ‚Twenty Sixteen‘. Die verwendeten Schriftarten gefallen mit auch.

Die Farben, muss ich gestehen, habe ich von einer Visitenkarte geklaut, die mir sehr gefallen hat. Thematisch repräsentieren sie diese Seite optimal:

Braun und Beige vermitteln Entspannung und Wohlgefühl, Ruhe, Gemütlichkeit und Bodenständigkeit. Beide Farben, mit allen ihren hellen und dunklen Abstufungen erzeugen Sicherheit, Geborgenheit und Stabilität. Sie wärmen,beruhigen, dämpfen und wirken ausgleichend.

Beige ist natürlich, zurückhaltend und unauffällig …

von http://anjalipok.jimdo.com

Manifest

Der zweite Teil der 5. Aufgabe wird mich noch etwas länger beschäftigen. Der erste Entwurf meines Manifestes ist etwas spartanisch:

manifest_1

 


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einfach sein

Nach längerer Pause geht’s bei mir endlich weiter mit BlogMomentum, dieses mal zum Thema Kernaussagen & Co.

Also erst mal zu den Kernaussagen. Bei WordPress gibt’s ja eh‘ einen Untertitel. Also auch ohne was von Kernaussagen gehört zu haben, bastle ich schon jahrelang an einen Slogan für meine Homepage.

Im Laufe der Jahre haben sich zwei Slogans herauskristallisiert:

  • Sei einfach
  • Berührungen für die Seele

Alles was mir sonst so einfällt kann ich auch den üblichen Einladungen zu Kuschelparties entnehmen: Achtsame, absichtslose Berührungen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und wie wichtig Berührungen schon seit der Geburt für uns Menschen sind. Genaugenommen sogar schon vor der Geburt, noch mehr Berührung kann man ja nun wirklich nicht haben.

Berührungen für die Seele

„Hört sich gut an“ bekomme ich da oft als Kommentar. Viele Berührungen sind in dieser Gesellschaft nur oberflächlich, zur Begrüßung ein kurzes Händeschütteln, vielleicht mal eine (medizinische) Massage oder die volle Dröhnung beim Sex. Der Bedarf an tiefergehenden Berührungen ist da, die eingesetzten Mittel verschaffen meist nur kurzfristige Befriedigung.

einfach sein

In den letzten Tagen haben ich meinen Slogan ‚Sei einfach‘ abgewandelt zu ‚einfach sein‘. Mich störte der Befehlston. ‚Sei einfach!‘ als Bedingung für die Glückseligkeit. Ich bin da eher für’s bedingungslose ‚einfach sein‘.

Sooo einfach ist das aber nicht, hat das ‚einfach sein‘ doch zwei Bedeutungen.

Das ‚EINFACH sein‘ kommt in unserer immer komplizierter werdenden Welt immer mehr in Mode und ist inzwischen auch in der Werbung angekommen. Auch für mich soll das hier ein praktisches Thema sein, also der Verzicht auf viel Schnickschnack auf der Homepage und bewusst auch mal meinen Anspruch bei Darstellung und Formulierungen zu ignorieren.

Und das ‚einfach SEIN‘ ist ein Urbedürfnis des Menschen. Der Wunsch, bedingungslos angenommen schlummert in uns allen. Und dann ziehen wir los und tun, was zu tun ist, um von den anderen geliebt zu werden.

Ach ja, das Thema war einen …

Elevator Pitch

… zu erstellen, also einen kurzen Satz, was ich und mein Blog machen.

Ich zeige Menschen, die in sich eine tiefe Sehnsucht nach Berührung erkannt haben, Möglichkeiten auf und biete einen Rahmen zum ‚einfach sein‘.

 


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