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VonHarry

Auf ein Neues

Was war? Was bleibt? Was kommt? Mein Beitrag zur InspiParade 2019.

2018 war für mich ein Jahr des Rumprobierens: Challenges, Kurse, Projekte, Hü und Hot. Nur weniges davon findet seine Fortsetzung in 2019, zusammengefasst in zwei Schwerpunktprojekte. Und mein wichtigstes Learning: Halte dich doch selbst an dein Motto – einfach sein.

Was war?

Seit Ende 2017 bin ich im Projekt KommmiT, mein Jahr begann ich also als KommmiT-Begleiter. Dabei habe ich einen Senioren über Wochen bei Fragen rund um Tablet und Smartphone unterstützt. Mach‘ ich super gerne und ist ein gutes Übungsfeld unterscheiden zu lernen, was will ich dem Teilnehmer beibringen und was will der Teilnehmer lernen.

Dazu kam dann noch ein regelmäßiger Stammtisch bzw. Workshop, wo das ganze dann zwischen KommmiT-Begleitern in der Gruppe ablief.

Und da ich gerne auch ‚was Praktisches‘ mache, habe ich angefangen Daten für das Projekt einzugeben, zunächst für einer der offiziellen APPs im Projekt, nebenbei jedoch auch gleich als Google-Kalender. Daraus entstand dann auch gleich meine erste eigene APP.

In 2018 wandelte ich mich auch vom Hörbuch-Hörer zum PodCast-Hörer. Und da zu der Zeit ein Thema bei mir die Erstellung von Online-Kursen war habe ich Marit Alkes PodCast gleich mal von Hinten bis Vorn verschlungen. 😉 Selbst an einigen eigenen PodCasts habe ich mich versucht. Nach zwei Wochen intensiven podcastens habe ich jedoch abgebrochen: Chronische Mandelentzündung 🙁

‚Kein Tag ohne Challenge‘ hätte mein Motto für 2018 sein können. Online-Kurse und -Konferenzen, es gibt viele kostenlose Angebot, die mich interessieren. Da könnte ich eine ellenlange Liste Erstellen zu den Themen Marketing, Online-Kurse und Coaching.

Und viele davon mit eigener Facebook-Gruppe. Was soll’s, vielleicht wäre das ja auch was für meine ‚Kunden‘. Also auch noch ausprobieren. Live-Video muss allerdings wegen der Mandelentzündung ausfallen. Und die wenigen lokalen Netzwerke nicht zu vergessen.

Und dann war da noch das Thema Messenger-Bots …

Zum Schluß bin ich dann noch bei Instagram gelandet und habe meinen 5 Jahre alten Account dort reaktiviert.

Was bleibt?

KommmiT bleibt auf jeden Fall, mit Stammtisch, Workshop und Kalender-APP. Den Versuch, die anderen Begleiter in Soziale Netze oder Foren zu ziehen breche ich jedoch ab. Viele beschweren sich zwar über mangelnde Informationen und Kommunikation, aber nur wenige sind bereit, auch etwas dafür zu tun.

Meine PodCast-Ambitionen und Online-Video-Kurse haben einen ordentliche Dämpfer bekommen. Also erst mal keine großen Sprechrollen. Auf jeden Fall ist mir jetzt klar, warum ich intuitiv so eine Abneigung gegen Telefon-Jobs habe. Kein Wunder, wenn ich nach einem Tag sprechen eine Woche heiser bin.

Fetter Rotstift auch im Social Media: Reduktion auf nur eine Plattform. And the Winner is: Instagram.

Was kommt?

Als ‚Tagesgeschäft‘ Instagram und die Bestückung einiger Seiten dort. Mein Ziel ist mehr Sichtbarkeit für mich und meine Arbeit (bei KommmiT) zu kreieren. Mehr so im Blick auf bezahlte Projektarbeit.

Und die Kalender-APP soll auch für andere Google-Kalender nutzbar sein. So plane ich einen Kalender für Weilimdorf herauszubringen.

Meine große Herausforderung für 2019 ist trotz vielseitig interessiert auch speziell aufgestellt zu sein.

Und natürlich: einfach sein.

VonHarry

Vielseitig interessiert

Ich hab’s probiert. ‚einfach sein‘ ist gar nicht so einfach.

Die letzte Zeit habe ich versucht, mir einen Experten-Status aufzubauen. Also nahm ich mir ein Thema vor, dass mich interessiert und vertiefte dort mein Wissen. Zum Beispiel das Android-Tablet im Projekt KommmmiT. Aber immer wieder fand ich neue Themen am Rande – oder auch ganz wo anders. Leben im Alter; Vernetzung; Lokale Netze min Internet; und, und, und.

An einem PodCast (zu erstellen) habe ich mich versucht, dann wurden es zwei, drei, vier …

Irgendwann kam ich ja mal zu dem Schluss, ich sei ein Projekt-Messie. In diversen PodCast-Episoden hörte ich dann den Begriff ‚Scanner‘. Und ‚Taucher‘.

Kurz gesagt: ‚Taucher‘ sind jene Leute, die tief in ein einzelnes Thema eintauchen, ‚Scanner‘ sind da eher oberflächlich, ziehen jedoch gerne Verbindungen zwischen den Themen.

OK, statt ‚oberflächlichen‘ sollte ich wohl eher umfassend, aber nicht tiefgehend, sagen. So habe ich umfassende Computer-Kenntnisse, aber eben kein Spezialwissen für ein bestimmtes Thema.

Als ich vor wenigen Tagen für diesen Blog bei dlvrit.com einen Verteiler zu Facebook und Twitter eingerichtet habe,  fiel mir ein neuer Menupunkt ‚Curated‘ auf. Sofort bekam ich leuchtende Augen: Das mache ich ja eh schon! Also viel lesen und interessante Artikel im Projekt KommmiT weiterleiten. Bisher noch per Hand, mit  dlvrit.com könnte ich das aber vereinfachen.

Und kann man (bzw. ich) das nicht auch ‚beruflich‘ machen? Als Content Curator, sozusagen.  Aber diesen Job gibt’s tatsächlich schon.

Aus dem Englischen übersetzt: Inhaltskuration ist der Prozess des Sammelns von Informationen, die für ein bestimmtes Thema oder Interessengebiet relevant sind. Dienste oder Personen, die die Inhaltsverwaltung implementieren, werden Kuratoren genannt. Kurationsdienste können sowohl von Unternehmen als auch von Endbenutzern genutzt werden.

Wikipedia (Englisch)

OK, dann muss ich nur noch die passenden Themen finden und weiterhin schön brav meine Nachrichten und Newsletter lesen, und meine PodCasts hören, Und was ich für wichtig erachte, kommt dann in diesen Blog und meinen Newsletter. Ich bin halt ganz einfach vielseitig interessiert.

VonHarry

Branding

Der erste Teil der 5. Aufgabe im BlogMomentum ist leicht: Wie sollte meine Webseite aussehen? Da halte ich mich an meinen Slogan ‚EINFACH sein‘. Und das einfachste Design bei WordPress ist das Jahres-Theme, aktuell also ‚Twenty Sixteen‘. Die verwendeten Schriftarten gefallen mit auch.

Die Farben, muss ich gestehen, habe ich von einer Visitenkarte geklaut, die mir sehr gefallen hat. Thematisch repräsentieren sie diese Seite optimal:

Braun und Beige vermitteln Entspannung und Wohlgefühl, Ruhe, Gemütlichkeit und Bodenständigkeit. Beide Farben, mit allen ihren hellen und dunklen Abstufungen erzeugen Sicherheit, Geborgenheit und Stabilität. Sie wärmen,beruhigen, dämpfen und wirken ausgleichend.

Beige ist natürlich, zurückhaltend und unauffällig …

von http://anjalipok.jimdo.com

Manifest

Der zweite Teil der 5. Aufgabe wird mich noch etwas länger beschäftigen. Der erste Entwurf meines Manifestes ist etwas spartanisch:

manifest_1

 


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VonHarry

einfach sein

Nach längerer Pause geht’s bei mir endlich weiter mit BlogMomentum, dieses mal zum Thema Kernaussagen & Co.

Also erst mal zu den Kernaussagen. Bei WordPress gibt’s ja eh‘ einen Untertitel. Also auch ohne was von Kernaussagen gehört zu haben, bastle ich schon jahrelang an einen Slogan für meine Homepage.

Im Laufe der Jahre haben sich zwei Slogans herauskristallisiert:

  • Sei einfach
  • Berührungen für die Seele

Alles was mir sonst so einfällt kann ich auch den üblichen Einladungen zu Kuschelparties entnehmen: Achtsame, absichtslose Berührungen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und wie wichtig Berührungen schon seit der Geburt für uns Menschen sind. Genaugenommen sogar schon vor der Geburt, noch mehr Berührung kann man ja nun wirklich nicht haben.

Berührungen für die Seele

„Hört sich gut an“ bekomme ich da oft als Kommentar. Viele Berührungen sind in dieser Gesellschaft nur oberflächlich, zur Begrüßung ein kurzes Händeschütteln, vielleicht mal eine (medizinische) Massage oder die volle Dröhnung beim Sex. Der Bedarf an tiefergehenden Berührungen ist da, die eingesetzten Mittel verschaffen meist nur kurzfristige Befriedigung.

einfach sein

In den letzten Tagen haben ich meinen Slogan ‚Sei einfach‘ abgewandelt zu ‚einfach sein‘. Mich störte der Befehlston. ‚Sei einfach!‘ als Bedingung für die Glückseligkeit. Ich bin da eher für’s bedingungslose ‚einfach sein‘.

Sooo einfach ist das aber nicht, hat das ‚einfach sein‘ doch zwei Bedeutungen.

Das ‚EINFACH sein‘ kommt in unserer immer komplizierter werdenden Welt immer mehr in Mode und ist inzwischen auch in der Werbung angekommen. Auch für mich soll das hier ein praktisches Thema sein, also der Verzicht auf viel Schnickschnack auf der Homepage und bewusst auch mal meinen Anspruch bei Darstellung und Formulierungen zu ignorieren.

Und das ‚einfach SEIN‘ ist ein Urbedürfnis des Menschen. Der Wunsch, bedingungslos angenommen schlummert in uns allen. Und dann ziehen wir los und tun, was zu tun ist, um von den anderen geliebt zu werden.

Ach ja, das Thema war einen …

Elevator Pitch

… zu erstellen, also einen kurzen Satz, was ich und mein Blog machen.

Ich zeige Menschen, die in sich eine tiefe Sehnsucht nach Berührung erkannt haben, Möglichkeiten auf und biete einen Rahmen zum ‚einfach sein‘.

 


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